Glitzer-Polly

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Wir sind im Geburtstagsfieber. Wir, denn wenn ein Kind Geburtstag hat, plant, fiebert und feiert die ganze Familie mit. Und bei uns gehört zu jedem Geburtstag ein Geburtstags-Shirt, oder wie in diesem Falle ein Geburtstagskleid.

 

 

 

Den Stoff samt Zahl hat sich das Tochterherz selbst ausgesucht. Zu Mutters Überraschung mit einer dezenten, aber doch vorhandenen Portion Glitzer. Üblicherweise sind bei uns Glitzer und Bling Bling völlig aus den Kinderzimmer-Kleiderschrank verbannt. Einfach zu kitschig, Mama! Und auch ich bin bei dem Thema recht zurückhaltend. Wendepailletten, Glitzerfolien und Metallfäden in Kleidungsstücken gönne ich in meiner Kleidungsausstattung auch nur einen zurückhaltenden Auftritt.

 

 

 

 

 

Den Schnitt „Polly“ von Fritzi-Schnittreif ist schnell in maximal einer Stunde genäht. Als ich mir das fertige Geburtstagsgeschenk dann nach einer abendlichen Nähaktion angesehen habe, erschrak ich fürchterlich. Das ist zu groß! Das passt nie! Wenigstens die Ärmel etwas kürzen… Pustekuchen! Das Kleid passt wie angegossen und die Ärmel könnten doch etwas länger sein… Ohje. Mein Mädchen ist schon so groß!

 

 

Wir gehen jetzt noch eine Runde Geschenke ausprobieren. Vorab schicke ich meinen Beitrag noch kurz vor Schluss zu

Farbenspiel

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Dienstagsdinge

Bis bald!

See you soon!

Eure

JULIA

 

 

Ein bißchen Bling, Bling und meine persönliches Patchwork-Must-Have

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Ich liebe Patchwork, ich liebe schön gepatchte Quilts. Für so manches Fat-Quarter-Bundle kann ich mich stundenlang begeistern. Und dennoch habe ich einige Zeit nichts dergleichen genäht. Statt dessen standen Kleidung, Taschen und praktische Alltagsbegleiter auf meiner Nähliste. Warum?

 

Zum einen begeisterte und begeistert mich das Nähen von Kleidern speziell für mich gerade sehr. Es gibt dabei so vieles zu lernen und meine neuentdeckte Vintage-Liebe kann ich dabei völlig ausleben. Zum anderen erfordert ein Blüschen oder ein Shirt nicht die selben Voraussetzungen, wie Patchwork. Was ich damit meine?

 

Hier meine persönlichen mentalen Patchwork-Must-Haves, ohne die ich zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis komme:

  • Zeit. So manches Kleidungsprojekt (zumindest die einfacheren Modelle) kann auch nebenher zwischen dem Ausräumen der Spülmaschine und dem Fahrdienst zum Sportverein entstehen. Zwei Nähte nähen, weglegen und wieder neu beginnen, ist dabei kein Problem. Ein Quilt oder auch ein kleineres anspruchvolleres Projekt ist nicht eben schnell genäht, sondern entsteht in langer mühevoller Arbeit.   Ines Fitzpatrick hat erst gestern etwas ähnliches dazu geschrieben.
  • Platz. Ich arbeite gerne auf dem Boden. Zuschnitt, Layout, alles geschieht bei mir auf allen vieren im heimatlichen Wohnzimmer. Ein verrutschtes Rückenteil bei einer Tunika ist schnell zurechtgerückt. Rennen tobende Kinderfüße über ein mühevoll arrangiertes Patchworklayout ist das mehr als ärgerlich.
  • Ruhe. Patchwork lebt von der Präzision. Jeder ungenaue Zuschnitt und jede schiefe Naht bleibt als mahnende Erinnerung direkt erkennbar. Der fünfte Telefonanruf oder das kochende Mittagessen auf dem Herd sind absolut hinderlich. Übrigens einer der Gründe, warum ich am liebsten abends oder gar nachts nähe. Nur ich und meine Maschine.
  • Geduld. Manchmal braucht es lange, bis aus einzelnen Scraps, aus einzelnen Blöcken ein stimmiges Ganzes entsteht. In mancher Lebensphase bin ich schlicht zu ungeduldig für diesen Prozess.
  • Musik, Tee und ab und an ein Stück Schokolade. Das versteht sich ja aber von selbst, oder?

 

Ich habe mir für den November und unser Thema „Bling Bling Metallic“ bei Farbenspiel unbedingt vorgenommen, wieder mehr Patchwork zu nähen. Dachte an Curves oder EEP. Entschieden habe ich mich für das Nähen auf Papier. Einfach meine Lieblingstechnik.

 

 

 

Die Vorlage des Lone Starbust ist kann hier kostenfrei runtergeladen werden und ist absolut anfängertauglich. Ein gutes Projekt, um mich wieder einzustimmen. Und welches Motiv würde besser zu unserem Monatsthema passen als ein Stern?

 

 

Beim Quilting habe ich mich auf den Stern und den weißen Bereich beschränkt. Ich wollte die Aufmerksamkeit auf den Stern lenken, nicht auf den blauen Rahmen. Und in diesem Monat gehört zu meinem vorweihnachtlichen Kissen ganz unbedingt ein bißchen Bling, Bling. Davon liefern die ausgewählten Observer-Stoff schon einiges, aber eine goldene Quiltlinie soll dies noch unterstreichen.

 

 

 

 

Observer von April Rhodes ist übrigens eine meiner liebsten Stoffserien. Ich liebe das reduzierte geometrische Design, die schlichten Metallic-Akzente. Jedes Fat-Quarter hüte ich wie einen Schatz. Doch bereits im letzten Jahr habe ich den Merry-Christmas-Tree nach Judiths Anleitung daraus genäht und auch in diesem Jahr wird er unser Wohnzimmer als Wandbehang verschönern.So schadet es doch nicht, ein passendes Kissen zu haben, oder?

 

 

Nun, wie steht es mit Euren persönlichen Must-Haves? Was bringt Euer Patchwork-Herz zum Klingen?

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Bis bald!

See you soon!

EURE

JULIA

Bling, Bling und Metallic – Wir lassen den November strahlen!

 

 

Auch wenn hier im Süden noch eifrig die Sonne scheint, wird der November sicher auch dieses Jahr wieder grau und nass. Grund genug uns den Monat etwas aufzuheitern. Wie wäre es mit ein wenig „Bling Bling“? Immerhin steht der Advent schon fast vor der Tür und es wird Zeit, die jährliche Weihnachtsdeko etwas zu pimpen. Oder vielleicht schon ein Geschenk für Heilig´Abend? Manch einer braucht vielleicht sogar gar keinen weihnachtlichen Anlass, sondern begeistert sich das ganze Jahr für Glitzer, Gold, Silber oder sonstige Metallicnuancen.

Bei meiner Suche nach themaentsprechenden Stoffen in meinem Schrank kam eine eher dürftige Auswahl zum Vorschein.

 

Glitzersweat. Wohl eher etwas für´s Tochterherz, als für mich…

 

 

 

Einer meiner größten Schätze ist ein Bundle Observer von April Rhodes. Dezentes, eher unauffälliges Bling, Bling.

Im letzen Jahr entstand daraus ein Merry-Christmas-Tree, den ich für Judith probegenäht habe.

Einzelteile meines Bee-Quilts, die auf das Zusammensetzen warten.

Mancher Stoff gibt seinen Glammer-Faktor erst auf den zweiten Blick preis oder wird erst durch die Verwendung des passenden Zubehörs Bling-Bling-tauglich.

Ich beginne meine Reise im Monat des Glitzers mit einem Mäppchen. Ein weiterer Schatz in meinem Stoffschrank ist der Rest eines Canvas aus der Reihe Mochi von Cotton&Steel. Aus dieser Serie habe ich schon einiges genäht und liebe jedes Design. Mein magenta-farbener Rest hat eine Leinenoptik und durch seine goldenen Sprenkel wirkt er dennoch edel. Ein Kontrast, den ich sehr mag.

Kombiniert mit goldenem Kunstleder wird aus einem Restchen gleich ein feines, edles Stück.

Wen das Nähen von Mäppchen nicht so sehr begeistert, könnte sich aber auch durch Patchwork schon einmal in Weihnachtsstimmung bringen, wie Miriam, die den glitzernden Anfang in unserer FARBENSPIEL-Linksammlung gemacht hat. Ich jedenfalls habe mir fest vorgenommen, in diesem Monat wieder mehr Patchwork zu nähen.

Ich freue mich sehr auf Eure Verlinkungen! Wie wäre es mit Pailletten, Goldspray oder Glitzersteinchen? Kupfer, Diamantformen oder Christbaumkugeln? Sicher überrascht Ihr mich auch diesen Monat wieder.

Mein Täschchen wandert nun in unsere Linksammlung und zu rums. Ist ja schließlich Donnerstag!

Bis bald!

See you soon!

Eure

JULIA

Schlicht ist schick – Grau bei #12coloursofhandmadefashion

 

 

Manchmal passt der selbsterdachte Zeitplan nicht zum Leben 1.0 und manchmal überschätzt man die eigenen Superhelden-Nähkräfte. So bin ich gerade noch passend zum Rest-Oktober, zum schicken schlichten Monat bei Farbenspiel und zum grauen Motto bei Tweed&Greet fertig geworden. Puuhh! Schnell ein Teaser auf Instagram und schwupp auf den Blog.

Juchu! Da sind wir: Coco Jacket, Tasche und ich.

 

 

Ich liebe Taschen wie Ihr wisst und seit ich das Material Flanell als Taschenmaterial für mich entdeckt habe, sogar noch mehr. Die Reaktionen auf meine Tasche für Judith waren derart fulminant, dass ich glatt auch eine habe musste. Passend zu Material und Farbe schlicht, reduziert aber mit einem besonderen Charm.

 

 

Ein paar eingenähte Falten, Reißverschluss und Metallteile in Roségold. Camel-farbenes Leder. Schlicht, einfach, reduziert. Und dank des Materials butterweich. Flanell ist alles andere als nur pyjamatauglich wie man sieht.

 

Die Jacke: 

Der Schnitt des Coco-Jacket stammt von Sew-Over-It, Seit ich meine Liebe zur Vintage-Mode oder eher vintage-inspirierten Mode entdeckt habe, bin ich großer Fan des Labels. Die Schnitte lehnen sich an der Mode vergangener Zeiten an. Dabei sind sie dennoch modern und tragbar und zudem nicht schwer zu nähen. Das Coco-Jacket war das erste Jäckchen, dass ich mit komplettem Innenfutter genäht habe und hatte dabei erstaunlicherweise keine Probleme.Jeder Schritt ist so klar erklärt, dass man ohne Umwege ans Ziel kommen kann. (Das gerade erschienene 1940´s Wrap Dress steht ganz oben auf meiner To-Sew-List und wird sicher noch diesen Winter umgesetzt! Zu schön!)

 

 

 

Ich liebe Jacken, insbesondere Strickjacken im Herbst und Winter. Wärmend wenn es darauf ankommt und schnell auf die Seite gelegt, wenn Shirt oder Kleid einmal ausreichen. Das Coco-Jacket fällt eindeutig unter die Kategorie schicker, trägt sich aber sicher zum Kleid eben so gut, wie zu Jeans und Boots.

 

 

Der genutzte Handloom wurde mir wieder von KarlottaPink zur Verfügung gestellt. Tatsächlich taugt dieses Material in jeder Lebenslage, so scheint es zumindest. Eigentlich ist der Stoff sehr fein und sicher ursprünglich nicht für die Verwendung in einem Jäckchen gedacht. Um die nötige Stabilität zu erhalten, habe ich den Außenstoff komplett mit Büglevlies verstärkt. Sehr zeitraubend, aber auch lohnend.

 

 

Das Grau glänzt durch die zweifarbige Webart wunderbar. Und weil ein paar bunte Akzente ja nie schaden, gab es das Futter in einem Beerenton. Je nach Outfit bleibt es versteckt oder ich bügle die Frontteile etwas nach außen und erhalte so fröhliche Farbtupfer.

 

 

 

Die leichten Puffärmel sind nach meinem Geschmack leider etwas zu dominant geworden. Möglich, dass dies ein Nachteil des verwendeten Bügelvlies ist. Es wäre spannend, den Schnitt mit Bouclé oder Mantelwolle zu versuchen. Vielleicht muss ich mich aber auch nur an das Thema Puffärmel gewöhnen. Manchmal sieht man auf den zweiten Blick besser.

 

 

So habe ich es geschafft. Mein Finale für den schlichten Oktober bei Farbenspiel und dem grauen Monat bei Tweed&Greet ist hier im Blog gelandet und ich bin sehr zufrieden damit. Jackenschnitt, Stoffe (danke für den Handloom, KarlottaPink!) und Flanell-Liebe.

 

 

Dorthin verschicke ich nun das graue Coco Jacket samt Tasche.

Außerdem zu

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Handmade on Tuesday

TT Taschen und Täschchen

 

 

See you soon!

Bis bald!

Eure JULIA

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