Freunde zu Besuch – Unter Pinien ( enthält Werbung)

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Vor einiger Zeit stieß ich im Web auf der Suche nach jungen Designern auf den Shop von Unterpinien. Ich habe mich gefragt, was sie wohl inspiriert und wie sie ihre Stoffe entwirft. Heute stellt  Annika sich und ihre Arbeit hier bei Farbenspiel einmal vor.

 

Hallo, ich bin Annika Kelm aus Düsseldorf, studierte Designerin und Gründerin des Labels „Unter Pinien“.

 

Unter diesem Namen gestalte ich Muster, fertige Illustrationen an und denke mir Produkte aus. Meine Motive entwerfe ich von Hand, bearbeite sie am Computer, bringe sie dann wieder in die Wirklichkeit und drucke sie auf Papier, Stoff oder Holz.
Dabei entstehen außergewöhnliche Textilien, Papierprodukte und schöne Wohnaccessoires für euch und euer Zuhause, zum Verschenken oder selber Behalten.

 

Besonders stolz bin ich auf meine eigene Stoffkollektion, die neben meinen handgemachten Produkten seit Anfang 2017 in meinem Shop erhältlich ist.

Meine charakteristischen Muster und Illustrationen werden in Deutschland auf hochwertige Baumwolle gedruckt.

 

Einmal im Jahr gönne ich mir eine große Auszeit, in der ich das Freiheitsgefühl beim Wellenreiten genieße und das einfache Campingleben zelebriere. Unter den Pinien Südfrankreichs finde ich meine Inspiration. Dort sammle ich Sonnenstrahlen für das ganze Jahr, sowie eine gute Brise frischen Wind. Aber auch Zuhause in Düsseldorf, ob in der Straßenbahn, beim Gemüsehändler, während einer Fahrradtour am Rhein, in meinem Gemeinschafts-Atelier Studio Rabotti oder beim Rumalbern und Basteln mit meinem achtjährigen Neffen komme ich auf Ideen. Ich gehe mit offenen Augen durch mein Leben und lasse mich von alltäglichen Dingen und den Menschen, die mich umgeben, inspirieren.

 

Bei der Entwicklung neuer Produkte sind es oft flüchtige Ideen, die mir in den Sinn kommen und mich dann nicht mehr loslassen. Diese werden erst einmal in einem meiner zahlreichen Skizzenbücher festgehalten. Oft vergeht dann etwas Zeit. Und wenn mir die Idee immer wieder durch den Kopf geht, versuche ich diese zu konkretisieren.

 

Dann wird so lange das Zusammenspiel von Materialien, die Wahl der richtigen Formen und Farben verfeinert, entworfen, gezeichnet, genäht, gefeilt und geschliffen, bis ich zufrieden bin. Wo werden Ziernähte gesetzt oder Lederriemen verwendet, welche Lasur benötigt mein Holzobjekt, wie finde ich den Mittelweg zwischen Wunschvorstellung, Funktionalität und Umsetzbarkeit? Diese Fragen machen es spannend und sie ziehen mich in ihren Bann. Neue, spontane Ideen kreuzen dabei so manchen Plan und sorgen für Überraschungsmomente.

 

 

Die meisten Entwürfe entstehen im ersten Schritt analog. Ich arbeite gerne mit selbstgebastelten Stempeln aus Moosgummi, schneide mir Formen aus Papier oder kleckse und male mit dicker schwarzer Farbe. Die Ergebnisse lasse ich dann in meine digitale Arbeit mit einfließen.

 

Die Mischung zwischen Handarbeit und Kopfarbeit ist für mich genau die richtige.
Der Entstehungsprozess eines neuen Produktes macht einfach Spaß. Etwas mit den eigenen Händen aus dem Nichts zu erschaffen ist sehr erfüllend und für mich der schönste Teil meiner täglichen Arbeit.
Ich arbeite am liebsten mit natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Holz. Soweit es für mich möglich ist, greife ich auf wiederverwertete Rohstoffe zurück. Meine Jutebeutel sind aus recycelter Bio-Baumwolle und Plastikflaschen gefertigt und meine Klappkarten sind natürlich auf Recycling-Papier gedruckt.

 

 

Eine hochwertige Verarbeitung ist mir bei allen Produkten sehr wichtig.
Auch die Qualität meiner Stoffe spielt eine große Rolle. Sie werden in Deutschland unter sehr hohen Qualitätsstandards nachhaltig produziert und sind bei 60 Grad waschbar, ohne dass sie einlaufen oder die Farbe verlieren.

Beim Entwickeln der Kollektion habe ich darauf geachtet, dass alle Muster und Farben gut zusammenpassen und wunderbare Kombinationen daraus entstehen können.

 

Es macht mich sehr glücklich meine Stoffmuster jetzt auch anderen Nähverrückten zur Verfügung zu stellen. Ich finde es gibt nichts Schöneres als etwas mit den eigenen Händen herzustellen und echte Unikate zu schaffen. Meine Leidenschaft zu teilen und zu sehen, dass meine Kunden zu Machern werden, ist einfach schön. Wenn ich deren genähte Lieblingsstücke aus meinen Stoffen sehe, geht mein Herz auf.

 

Mir schwirren schon wieder jede Menge neue Motive im Kopf herum, die ich gerne umsetzten möchte. Es werden also bald neue Stoffe dazukommen, die ich als Meterware an nähbegeisterte Gleichgesinnte verkaufe.

 

 

Dieser Post enthält Werbung. Dem Unternehmen Unterpinien wurde Gelegenheit gegeben, sich im Rahmen der Blogaktion vorzustellen. Hierfür habe ich aber keinerlei materiellen Gegenleistungen erhalten.

 

Farbenspiel – Fremde Traditionen und eine Kleinigkeit in Rot

 

Stellt euch vor, Ihr bekommt neue Nachbarn. Aus Freundlichkeit oder taktischem Kalkül wollt Ihr eben diese gerne herzlich begrüßen. (Es ist immer ratsam, sich mit seinen Nachbarn gut zu stellen, um später keine Schwierigkeiten wegen der Grashalmhöhe im Garten oder des Kinderwagens im Hausflur zu bekommen.) Dummerweise fehlen Euch jedoch Brot und Salz im Haus. Was könnt Ihr tun?

Wie wäre es mit einem Tomaten-Nadelkissen? „Bitte?“, fragen sicher einige. „Was soll das denn sein?“. Während der viktorianischen Epoche Englands war man der Überzeugung, Tomaten an ein Haus zu pflanzen, verspreche Wohlstand und halte den Teufel ab. In Zeiten, in denen Tomaten keine Saison hatten, improvisierten die Familien und verschenkten als Willkommensgeschenk rote Stoffkugeln, die mit Sand, Pferdehaar, Wolle oder Sägespänen gefüllt waren. (vgl. Wikipedia)

 

Bildquelle ebd.

 

Nadeln waren kostbar zu jener Zeit und jede Hausfrau war darauf bedacht, Ihre Nähwerkzeuge gut versorgt zu wissen und diese zu pflegen. So fügte man an diese Tomate auch eine kleine Erdbeere an, die mit Pulver zum Reinigen und Schärfen der Nadeln gefüllt war.

Noch heute werden im englischsprachigen Raum diese „Tomato Pincushions“ genutzt und inzwischen entstehen, wohl auch im Zuge des allgemeinen Vintage-Trends, neue Versionen dieser alten Tradition.

Ihr habt auch Lust, Euer eigenes Nadelkissen zu nähen und dieses als Alternative zu Brot und Salz zu verschenken? Wie wäre es mit dieser tollen kostenlosen Anleitung von The Painted Quilt?

 

Bildquelle: The Painted Quilt

 

Ihr habt neben dem Nähen vielleicht das Häkeln für Euch entdeckt? Dann ist diese ebenfalls kostenfreie Anleitung von Karabouts vielleicht etwas für Euch:

 

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Bildquelle: karabouts

 

Mein Themenauftrag bei Farbenspiel lautet in diesem Monat Erdbeere und so kam ich nicht darum herum, eben auch ein Erdbeer-Nadelkissen zu nähen. Die Vorlage habe ich Euch hier schon einmal vorgestellt.

 

 

 

Das Pattern von Down Grapevine Lane eignet sich wunderbar als kleine Beigabe an ein Geschenk oder als kleine Aufmerksamkeit. Dabei sind die Erbeeren wirklich sehr schnell genäht und erfordern keine große Näherfahrung. Meine beiden Nadelkissen begleiten mich erstmal durch diesen erdbeerigen roten Mai.

 

 

Bis bald!

See you soon!

Eure

JULIA

 

verlinkt zu RUMS

 

 

Ich freu mich! – Nadelwelt 2017

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Nadelwelt. In diesem Jahr war ich das dritte Mal dort. Das erste Mal noch ganz ohne Blog mit meiner Mama, im vergangenen Jahr als Neubloggerin völlig begeistert von der Idee andere Nähwütige und/oder Blogger zu treffen. In diesem Jahr hatte ich neben der Freude auf das Kennenlernen und Wiedersehen mit anderen auch das erste Mal einen Einkaufszettel im Gepäck.

 

Kaum hatte ich Samstag die Halle betreten, traf ich direkt auf die Modern Cologne Quilter, die fast komplett angereist waren. Nach unserem ersten Treffen bei der h&h habe ich mich sehr gefreut, alle wiederzusehen oder neu kennen zu lernen. Gemeinsam ging es mit mehr oder weniger System durch die Messehallen.

 

 

Quilt Cabin hatte einen wunderbaren Stand mit u.a. einer großen Auswahl an Oakshotts und Stoffen von Caroline Friedländer. Die erste Gelegenheit, Geld loszuwerden.

 

Während sich einige (hier Iris Fitzpatrick von crazydutchbirdquilts ) im Free Motion Quilting übten zog ich weiter und stieß auf den wunderbaren Stand der PatchWerkstatt. Was für wunderschöne Quilts! Habt Ihr schon vom diesjährigen Quiltwettbewerb gehört, den die PatchWerstatt in Zusammenarbeit mit Sherri lynn Wood organisiert? Eine Modern-Improv-Quilt Challenge unter dem Motto „Modern Lines: Curvy or not“. Unglaublich spannend. Vielleicht mache ich ja mit?

 

 

 

Ein Besuch bei Ines von KarlottaPink, einer unserer Sponsoren, musste natürlich sein. Was für ein herzlicher Empfang und welch wunderschöne Stoffe! Ich bin immer wieder begeistert von der Farbenpracht aus aller Welt!

 

 

Ist das nicht eine schöne Tunika? Würde ich sofort tragen! Ich habe mich dann aber für ein anderes Schnittmuster von So! entschieden. Das Nähergebnis gint es hier sicher auch einmal zu sehen…

 

Natürlich musste auch ein Besuch bei Stoffsalat sein. Immer wieder nett mit der lieben Grete!

 

 

Wie wäre es mit der perfekten Nähzimmerausstattung? Naja. Es geht auch ohne…

 

Oder eines der derzeit so beliebten Kätzchen? Hier bei Niemanns-Land-Quiltshop.

 

Am Stand von Quilt- und Textilkunst kamen wir dann alle nicht vorbei. Was für wunderschöne Quilts. Mit einer Erdbeere, wer hätte das gedacht!

 

Der Mini von Karen alias Easypatchwork ist eine wahres Kunstwerk, oder? Ein echter Hingucker.

 

 

 

Tags zuvor hatte ich diese wunderbaren MakerMaker-Stoffe auf Instagram entdeckt und sie halbherzig auf meinen Einkaufszettel gesetzt. Als ich diese Tasche der Hohenbrunnenquilterin Sandra aber entdeckte, war es wirklich um mich geschehen. So eine Tasche muss ich mir nähen. Tatsächlich ging es einigen wie mir. Ich glaube, diese Stoffserie war der Verkaufsschlager der diesjährigen Nadelwelt.

 

 

Wie in jedem Jahr waren die Messeräume voll, voll, voll und so hatten wir uns alle eine kleine Pause verdient, bevor wir uns zu dem Treffen aufmachten, das Frederike von pieceopatch und Jennifer von yokokudo88 auf Instagram organisiert hatten.

Ich habe einige wiedergetroffen, anderen bin ich das erste Mal begegnet.

 

 

mit Nicole von lapetitefrance

 

 

Dagmar von missemmisews

 

 

mit Alex von alexouq

 

Christiane von misssewing und Katharina von greenfietsen

 

Natürlich musste das passende Gruppenbild eines Instagramtreffens ebendort schnell geteilt werden:

 

 

Völlig geschafft von all den Eindrücken traf ich auf dem Weg zur Ausstellung auch noch Bettina von Stichfest am See. Schön dich kennenzulernen, liebe Bettina!

 

 

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke der Ausstellung:

 

 

 

 

Liebe Nadelwelt! Ich komme nächstes Jahr wieder. Es war so schön, bekannte und neue Gesichter zu sehen, zu shoppen und inmitten anderer Nähwütiger zu sein. Habt Ihr zum Abschluss Lust auf einen Blick auf meine kleine Ausbeute? Bitteschön!

 

 

See you soon!

Bis bald!

Eure

JULIA

Farbenspiel – Red Is Strawberry

 

Rot.

In meinem Eröffnungspost habe ich Euch bereits von meiner Liebe zu Rot erzählt. Judith und ich haben uns im Vorfeld aber auch die Frage gestellt, was wir mit der Farbe Rot verbinden.

Für mich ist es gerade in dieser Jahreszeit der Geruch nach Erdbeeren. Hier in Südbaden findet man überall Erdbeerfelder. Noch sind Erdbeeren teuer und rar. Der Aufbau der Erdbeerstände sogar für die Kinder ein großes Ereignis. Schon bald aber wird es hier überall nach Erdbeeren duften. Irgendwann kaufen wir die Schale für 1 Euro, kochen kiloweise Marmelade, backen Torten und ich packe jeden Tag ein paar in die Brotdosen. Erdbeeren sind für mich der Geruch von Sonnenschein und guter Laune. Ich liebe das.

 

Bildquelle: Auf dem Weg nach Emmendingen

 

Erdbeeren um Freiburg

 

Selbstverständlich gehören für mich Rot-Liebende zum Erdbeer-Sonnengefühl eben auch rote genähte Erdbeeren. Ich habe für Euch eine kleine Sammlung unterschiedlicher Vorlagen zusammengestellt.

 

 

 

Und für alle Buchliebhaber hier auch noch ein paar Tipps:

  • In Lori Holts Buch „Farm Girl Vintage“ findet Ihr eine tolle Vorlage aus Triangles
  • In „Sew sweet baby quilts“ von Kristin Roylance gibt es eine tolle Vorlage mit 3D-Effekt

 

Ihr habt ein anderes Projekt im Sinn? Wie wäre es damit?

  • Bei Purl Soho findet sich die kostenlose Vorlage eines Erdbeerkissens. So süß!
  • Auch bei Jacks and Kate gibt es eine tolle kostenlose Anleitung: eine Kindertasche.

 

Ich konnte es natürlich nicht lassen und habe auch mit einer Erdbeere begonnen. Das kostenlose Tutorial ist von Skyberries Handmade. Den Link findet Ihr oben in der Sammlung.

 

 

 

 

Der Stoff stammt, vom weißen Background abgesehen, allesamt von Karlotta Pink. Karlotta Pink ist einer unserer Sponsoren beim Farbenspiel. Ich freue mich darüber immens, denn dort gibt es nicht einfach nur schönen Stoff. Die einzelnen Stoffe stammen von den verschiedensten Kontinenten und sind nach traditionellen Methoden hergestellt. Allesamt sind fair gehandelt und teilweise sogar in Bio-Qualität.

Für meine Erdbeere habe ich in der Hauptsache ShweShweStoffe aus Südafrika und indische Blockprints genutzt. Eine weitgereiste Erdbeere also. Ich finde das fantastisch.

 

Fantastisch auch die Liste unserer Sponsoren, die ich Euch zum Abschluss noch einmal vorstellen möchte. Ich bin sehr dankbar und freue mich über die Zusammenarbeit.

 

von unten links nach oben rechts: Neuland ( zum Thema Handlettering), Quiltmanufaktur (Patchwork und Stoffe), Snaply Nähkram (Stoffe und Nähzubehör), Fadengerade (Patchwork und Stoffe), Zen Chic/ Brigitte Heitland (Stoffdesign, Patchwork, Interior), Haupt Verlag (Bücher), Karlotta Pink (fair gehandelte hochwertige Stoffe aus aller Welt)

 

Habe ich Euch mit meinem Erdbeerfieber angesteckt? Ich würde mich freuen, ein paar rote Beeren bei unserer Linkparty zu entdecken.

Jetzt noch schnell zu Rums! Und am Montag zu Modern Patch Monday !

Bis bald!

See you soon!

Eure

JULIA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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