Gänseblümchen und ein Rucksack

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Vergangenen Samstag nutzen wir das schöne Wetter und machten einen kleinen Spaziergang. Unglaublich. Es ist Anfang Februar und überall blühen Gänseblümchen… Das fühlt sich nach Frühling an, noch Sonne und einem Latte im Straßencafé. Irgendwie ist das aber auch beunruhigend, findet ihr nicht?

Naja. Kinder sind da, Gott lob, unkritischer und freuen sich einfach an all den großen und kleinen Dingen, die sich am Wegesrand bieten.

 

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Mein Sohnemann führte seinen neuen Rucksack aus. Eigentlich gedacht für Turnschläppchen und Co, eignet er sich aber auch wunderbar für Spielplatzproviant.

Ich habe vor einiger Zeit Stoff bestellt und habe, einfach weil er so schön war und dazu reduziert, hier einen Ankerstoff von Riley Blake mitbestellt. Man muss wissen, dass mein Jüngster alles liebt, das mit dem Meer zu tun hat. Fische, Schildkröten, Schiffe, Piraten und eben Anker. Und so erhob er auch gleich Anspruch auf den Stoff. „Das wird etwas für mich!“

 

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Nähtechnisch kommt er ohnehin oft zu kurz. Kleidchen, Röckchen usw. nähen sich einfach viel netter als Jungenhosen. Jedenfalls für mich. Also ein Turnbeutelrucksack.

 

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Angefangen habe ich mit mit einer paper-piecing-Vorlage von Pattern Brat auf etsy. Wenn schon Anker, dann richtig! Und mich hat ohnehin das Patchworkfieber gepackt… Der blaue Basic-Stoff stammt aus meinem Vorrat und ich kann euch leider nicht mehr sagen, wo er herstammt… Kombiniert habe ich ihn mit einem wunderbaren leicht gemusterten Stoffchen mit dem lustigen Namen „Hootie Tootie Cutie“ von Laura Berringer aus dem hiesigen Stoffladen. Den Außenteil habe ich mit H200 unterlegt, um den leichten Baumwollstoff etwas fester zu machen. Möglich wäre dabei auch z.B. G700.

 

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Der Innenteil des Rucksacks habe ich aus laminierter Baumwolle im selben Farbton wie der Außenstoff genäht, So ist der Rucksack auch bei einer leicht auslaufenden Trinkflasche gegen Durchnässen geschützt. Alternativ könnte man auch Wachstuch nehmen, aber ich mag laminierte Baumwolle viel lieber.

Den Schnitt habe ich, wie so oft, selbstgebastelt.

 

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Sohnemanns Turnbeutelrucksack wird nun zu Teil 1 meines Februarbeitrags bei großen Taschen-Sew-Along. Denn ich will auf alle Fälle noch einen zweiten Beitrag diesen Monat leisten, der nur für mich bestimmt ist. Da Dienstag ist verlinke ich außerdem noch zu Handmade on Tuesday, und zu guter letzt zu TT-Taschen und Täschchen

 

FebruarBis bald!

Eure JULIA

Ich mache mit beim großen Taschen-Sew-Along 2016

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logoVergangenen Samstag saß ich mit einem Glas Wein in der Hand auf meinem Sofa, das Smartphone in der Hand und las mich quer durch meine Lieblingsblogs. Da stolperte ich über den Sew-along auf greenfietsen.blogspot.de und war gleich ganz begeistert und dann – in der nächsten Minute – ganz schön erschrocken!

Katharina ruft in ihrem Blog jeden Monate dazu auf eine andere Tasche zu nähen. Fantastisch, dachte ich. Das ist genau mein Thema! Und mir fielen gleich all die Taschenschnitte ein, die ich schon immer mal nähen wollte. Schnitte von machwerk, Noodlehead, Amy Butler… Yeahhh!

 

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Und dann fiel mir auf: Es war der 30.1.! Nur noch einen Tag und ich hätte den Januar schon verpasst. Ok. Die Regeln besagen, dass ich mein Januar-Täschchen bis Mitte Februar online stellen kann. Aber mein persönlicher Ehrgeiz war geweckt. Eine Tasche für den Januar soll dann bitte auch im Januar fertig werden.

Das Thema: Organisation. Organisation… Schön sollte es natürlich werden, nicht zu kompliziert und natürlich sinnvoll.

Den halben Sonntag war ich unschlüssig. Ein Stiftemäppchen, eine Tara, eine Buchhülle mit Tasche? Um 18:00 Uhr setzte ich mich vor meinen Stoffschrank und wühlte. Manchmal kommen die besten Ideen, wenn man das Material in den Händen hält. Und dann war alles klar.

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Ein neues Zuhause für den E-Book-Reader. Sicher passt auch ein nicht zu großes Tablet hinein. Oder einfach zum Ordnunghalten in der Handtasche. Mit der angebrachten Öse kann das Täschchen auch fest in einer anderen Tasche angebracht werden.

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Der Stoff stammt aus einer älteren Serie von Camelot Fabrics und ich mag ihn sehr. Die Ecken sind aus hellbeigem Leder, der metallisierte Reißverschluss ist extrabreit und schafft so in der Tasche mehr Raum. Gefüttert ist das Täschchen, wie so oft, mit Soft&Stable. Ja und das Futter ist ganz einfach aus Modas Bella Solids in snow.

 

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Fertig war ich am 31.1. um 22:30. Immerhin hat es mein Täschchen noch rechtzeitig in die Facebook-Gruppe und auf Instagram geschafft. Und heute in den Blog. Na, damit kann ich, glaube ich, ganz zufrieden sein. Da verlink ich mich noch schnell zum Taschen-Sew-Along Januar.

Der nächste Monat steht unter dem Motto: Sport und Fitness. Und ich habe auch schon einen Schnitt im Auge…

Bis bald!

Eure

JULIA

„If I could be a butterfly…“ – ein paper-piecing-Experiment

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Erinnert ihr euch? Vor kurzem habe ich Euch einen Bericht über mein Experiment mit paper piecing versprochen. Für alle, die sich nicht dauernd mit Nähthemen beschäftigen:  Paper piecing meint eine Patchworktechnik, bei der kleine Stoffstücke auf Papier aufgenäht werden. Somit ist das Herstellen von Stoffbildern mit feinen Details möglich.

Ich schlich schon eine ganze Weile um diese Technik herum. Aber irgendwie kam ich nicht dazu, denn diverse Kleidchen und Täschchen standen immer im Wege.

Auf Instagram stieß ich dann auf die wundervollen Schmetterlinge von lillyella. Neben einem wunderbaren Blog bietet Nicole, die hinter dem Label lillyella steht,  auch Schnittmuster an. Allesamt wunderschön. Eben auch mein butterfly charm pattern als freedownload. Los gings. Erstaunlich leicht. Ich hatte mir die Technik in der Tat komplizierter vorgestellt.

Allerdings, oh graus :-(, sah mein erstes Ergebnis so aus:

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Ich habe mir ernsthaft überlegt, ob ich Euch diese Version wirklich zeigen soll, denn der aufmerksame Betrachter erkennt: der Flügel links ist so groß, Unterteil und Oberteil sitzen nicht aufeinander. Grrr :-((

Also nochmal. Dieses Mal war das Ergebnis auch noch nicht so perfekt, aber immerhin vorzeigbar. Und weil ich wirklich Mühe hinein gesteckt hatte und in mir auch ein kleiner Schwabe steckt, habe ich mich dazu entschlossen, aus meiner Version Nr 2 ein Hygienetäschchen für mein Töchterchen zu machen.

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Viel besser, findet ihr nicht? Ich habe die Stoffkombination hier ein bißchen verändert und ich finde, der Schmetterlingsstoff von Patty Sloninger und der schöne Pünktchenstoff von Cotton&Steel kommen so noch viel besser zu Geltung. Unterhalb des Schmetterlings habe ich einen Streifen in fuchsia eingenäht, um den Farbverlauf weicher werden zu lassen.Der Stoff ist dabei nicht komplett zwischen den Stoffteilen vernäht, sondern wurde beim Zusammennähen von Ober- und Unterteil dazwischen gelegt. Ich mag den daraus entstehenden Effekt. Gefüttert habe ich die Tasche mal wieder mit Soft&Stable. Ich bin einfach begeistert, welchen Stand dieses Vlies erzeugt. Den Schnitt habe ich selbstgebastelt.

 

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Und wisst ihr, was das Beste ist? Ich, paper-piecing-Neuling, habe ein Bild meines butterfly auf Instagram gepostet. Und wem gefällt mein Schmetterling? Na? Da saß ich erstmal vor meinem Handy: Stolz wie Oskar… Vielen Dank dafür, Nicole von lillyellaworld!

 

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Ein gutes Bild…

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Na, habt ihr es bemerkt? Tadaaaa….: Ich habe ein neues Profilbild.

 

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Als ich meinen kleinen Shop gründete, mit meinem Blog begann, hatte ich andere Dinge als mein Profilbild im Kopf. Kleinunternehmenregelungen, Profiltexte, Taschen, Taschen, Taschen… Alles. Nur keine Profilbilder. Außerdem bin ich, wie die meisten Frauen, mit meinen eigenen Bildern immer sehr kritisch. Ich finde mich zu dick, meine Nase ist zu groß, die Haare liegen nicht da, wo ich sie gerne hätte und überhaupt… Bin das ich? Oje.

Also gab´s ein Bild, das da war.

Aber ein gutes Bild ist einfach wichtig. Und so machte ich mich schlußendlich doch auf den Weg zum Fotografen…

Mein Gefühl ähnelte dem vor einem Zahnarztbesuch. Anspannung, Nervosität, feuchte Hände und dieses Grummeln in der Magengegend. Ich mag nicht gerne fotografiert werden… Aber die liebe Martina von Fenske-Fotografie hat es mir leicht gemacht. Das Zahnarztgefühl verflog sehr schnell. Das Shooting fühlte sich leicht an und irgendwie – einfach. Ein bißchen nach rechts drehen, ein wenig nach links und schon war es geschafft.

 

Und noch einmal TADAAA …. Ich hoffe, ihr hört den Fanfarenton beim Lesen 😉 : Da ist es. Mein neues Profilbild!

Ich freue mich über Eure Kommentare!

Bis bald!

EURE JULIA

 

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