„If I could be a butterfly…“ – ein paper-piecing-Experiment

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Erinnert ihr euch? Vor kurzem habe ich Euch einen Bericht über mein Experiment mit paper piecing versprochen. Für alle, die sich nicht dauernd mit Nähthemen beschäftigen:  Paper piecing meint eine Patchworktechnik, bei der kleine Stoffstücke auf Papier aufgenäht werden. Somit ist das Herstellen von Stoffbildern mit feinen Details möglich.

Ich schlich schon eine ganze Weile um diese Technik herum. Aber irgendwie kam ich nicht dazu, denn diverse Kleidchen und Täschchen standen immer im Wege.

Auf Instagram stieß ich dann auf die wundervollen Schmetterlinge von lillyella. Neben einem wunderbaren Blog bietet Nicole, die hinter dem Label lillyella steht,  auch Schnittmuster an. Allesamt wunderschön. Eben auch mein butterfly charm pattern als freedownload. Los gings. Erstaunlich leicht. Ich hatte mir die Technik in der Tat komplizierter vorgestellt.

Allerdings, oh graus :-(, sah mein erstes Ergebnis so aus:

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Ich habe mir ernsthaft überlegt, ob ich Euch diese Version wirklich zeigen soll, denn der aufmerksame Betrachter erkennt: der Flügel links ist so groß, Unterteil und Oberteil sitzen nicht aufeinander. Grrr :-((

Also nochmal. Dieses Mal war das Ergebnis auch noch nicht so perfekt, aber immerhin vorzeigbar. Und weil ich wirklich Mühe hinein gesteckt hatte und in mir auch ein kleiner Schwabe steckt, habe ich mich dazu entschlossen, aus meiner Version Nr 2 ein Hygienetäschchen für mein Töchterchen zu machen.

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Viel besser, findet ihr nicht? Ich habe die Stoffkombination hier ein bißchen verändert und ich finde, der Schmetterlingsstoff von Patty Sloninger und der schöne Pünktchenstoff von Cotton&Steel kommen so noch viel besser zu Geltung. Unterhalb des Schmetterlings habe ich einen Streifen in fuchsia eingenäht, um den Farbverlauf weicher werden zu lassen.Der Stoff ist dabei nicht komplett zwischen den Stoffteilen vernäht, sondern wurde beim Zusammennähen von Ober- und Unterteil dazwischen gelegt. Ich mag den daraus entstehenden Effekt. Gefüttert habe ich die Tasche mal wieder mit Soft&Stable. Ich bin einfach begeistert, welchen Stand dieses Vlies erzeugt. Den Schnitt habe ich selbstgebastelt.

 

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Und wisst ihr, was das Beste ist? Ich, paper-piecing-Neuling, habe ein Bild meines butterfly auf Instagram gepostet. Und wem gefällt mein Schmetterling? Na? Da saß ich erstmal vor meinem Handy: Stolz wie Oskar… Vielen Dank dafür, Nicole von lillyellaworld!

 

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Ein gutes Bild…

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Na, habt ihr es bemerkt? Tadaaaa….: Ich habe ein neues Profilbild.

 

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Als ich meinen kleinen Shop gründete, mit meinem Blog begann, hatte ich andere Dinge als mein Profilbild im Kopf. Kleinunternehmenregelungen, Profiltexte, Taschen, Taschen, Taschen… Alles. Nur keine Profilbilder. Außerdem bin ich, wie die meisten Frauen, mit meinen eigenen Bildern immer sehr kritisch. Ich finde mich zu dick, meine Nase ist zu groß, die Haare liegen nicht da, wo ich sie gerne hätte und überhaupt… Bin das ich? Oje.

Also gab´s ein Bild, das da war.

Aber ein gutes Bild ist einfach wichtig. Und so machte ich mich schlußendlich doch auf den Weg zum Fotografen…

Mein Gefühl ähnelte dem vor einem Zahnarztbesuch. Anspannung, Nervosität, feuchte Hände und dieses Grummeln in der Magengegend. Ich mag nicht gerne fotografiert werden… Aber die liebe Martina von Fenske-Fotografie hat es mir leicht gemacht. Das Zahnarztgefühl verflog sehr schnell. Das Shooting fühlte sich leicht an und irgendwie – einfach. Ein bißchen nach rechts drehen, ein wenig nach links und schon war es geschafft.

 

Und noch einmal TADAAA …. Ich hoffe, ihr hört den Fanfarenton beim Lesen 😉 : Da ist es. Mein neues Profilbild!

Ich freue mich über Eure Kommentare!

Bis bald!

EURE JULIA

 

Früh übt sich…

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Zu Weihnachten bekam mein Mädchen von der Oma eine Nähmaschine. Schon lange beobachtet sie meine Nähwerke mit großem Interesse und hat sich – mit ein wenig Unterstützung – mit meiner Maschine auch schon ein kleines Täschchen genäht.

Und nun also eine eigene Nähmaschine unter dem Tannenbaum! Ein Gerät für Kinder mit noch wenig Funktionen, aber allem, was wirklich nötig ist, um ein Kinderherz froh zu machen.

Sie war so glücklich und stolz – und ist es immer noch.

 

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Dazu legte die Oma, neben Schere, Maßband, Ersatznadeln und Co auch ein Stück wollweißen Nessel.Und da das gute Stück auch gleich ausprobiert werden musste, nähte sich mein Tochterherz kurzerhand eine kleine Tischdecke für ihren Nachttisch.

 

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Mal sehen,was wohl ihr nächstes Projekt sein wird 🙂

Macht´s gut. Bis bald!

Eure

JULIA

 

Im Rückblick

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Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt und ich habe mich rar gemacht. Ich weiß. Ich war so mit allerhand unterschiedlichen Dingen beschäftigt, dass ich einfach weder Zeit noch Muse gefunden habe, Shop und Blog zu pflegen.

Das Übliche. Weihnachten und Silvester mit der Familie. (Mein Gott. Das scheint schon wieder eine Ewigkeit her…). Unser Kleiner Großer hat am 26.12. Geburtstag und wir versuchen jedes Jahr, ihm in all dem Weihnachtstrubel doch einen besonderen Tag zu bieten. Also war – mangels Schnee –  Europapark angesagt. Nicht weihnachtlich, aber schön. Nach Silvester folgte noch eine Familiengeburtstagsfeier und der obligatorische Kindergeburtstag. Und natürlich die Geburtstagsfeier im Kindergarten… Ich war also beschäftigt.

Und nähtechnisch? Es waren noch Dinge aus dem vergangenen Jahr aufzuarbeiten.  Und irgendwie brauchte ich eine Pause. Ohnehin kam ich bei all den Feierlichkeiten wenig zum Nähen. Ich habe mich ein bißchen mit paper piercing beschäftigt (Wer mir auf Instagram folgt, weiß Bescheid), aber das zeig ich Euch, wenn alles noch ein bißchen ausgereifter ist 🙂

Inzwischen füllt sich mein Shop langsam wieder. Zum Beispiel hiermit:

 

Sind die nicht schön? Den Link hierzu findet ihr in meiner Produktleiste.

Und weil ich mich eine Weile nicht gemeldet habe und ich unbedingt noch ein paar Dinge zeigen möchte, dachte ich, wie wäre es denn mit einem kleinen Rückblick? Den üblichen „best-of-nine“ habe ich ja schon lange verpasst. Und es gibt ein paar „Nähwerke“ meiner Zeit vor Blog und Shop, die ich wirklich, wirklich gerne mag. Manchmal ändert sich die Betrachtung ja mit etwas Abstand. Hier aber nicht.

 

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Steckenpferde. Für meine Kinder und meine kleine Nichte. Dieses hier ist mit Sicherheit das Schönste und wird tatsächlich noch bespielt.

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Ich liebe Patchwork. Es ist unglaublich, welche Kunstwerke wirkliche Könner aus winzigen Stoffstücken entwerfen und mit welcher Präzision sie diese dann nähen. Ganz zu schweigen von der Freude, Stoffe zusammenzustellen und neue Kollektionen zu bewundern. Ich selbst muss noch viel dazu lernen, aber an den einen oder anderen Babyquilt habe ich mich schon herangetraut. Diesen habe ich in einer anderen Version bei Barbara von  „Das mach ich nachts“ gesehen und habe ich mit einigen Änderungen zur Geburt meines Neffen nachgenäht. Die Stoffe sind alle aus der Serie „Backyard Baby“ von Patty Sloninger. Immer noch eine meiner Lieblingsserien.

Gequiltet habe ich die bunten Teile nur mit jeweils einem Quadrat, den weißen Stoff dazwischen mit einem einfachen Zickzack-Muster.

Taschen. Natürlich Taschen. Dieses gute Stück entstand nach dem Schnitt Caravan Tote von Anna Graham und war meine erste selbstgenähte Handtasche. Nur für mich. Und der Hauptgrund, fine fabric zu gründen. Der Stoff stammt im Übrigen auch von Cotton&Steel. Wer hätte es gedacht?

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Eine Kameratasche nach einem Schnitt von „Sew Sweetness Sew“. So eine nähe ich auf alle Fälle mal wieder.

 

Und natürlich unzählige Röckchen und Kleidchen, Loops, Shirts usw. Aber ich glaube, das wird ein anderer Post.

Macht´s gut, Ihr Lieben! Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Eure

JULIA

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