Eine Feder und ein Gewinn…

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Kennt ihr quietplay? Die Australierin Kristy vertreibt in ihrem Shop Patchwork-Vorlagen. Neben Vorlagen für ganze Quilts in der Hauptsache paper-piercing-Muster. Vor kurzem gab es auf Instagram ein kleines Gewinnspiel. Und – unglaublich – ich habe gewonnen!!

Unfassbar! Neben einem Link zu einer australischen Zeitschrift durfte ich mir fünf Vorlagen aus ihrem Shop aussuchen. Wie passend, oder? Hat mich doch, wie schon ab und an zu lesen war, gerade, das Patchwork-Fieber gepackt. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen, winzige Stoffstückchen zu einem Bild zusammenzufügen.

Angefangen habe ich an diesem Wochenende mit einer Feder. Im Netz sind mir schon ganze Quilts begegnet, die aus dieser Feder bestehen.

 

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Ich hatte ein bißchen Respekt vor dem Muster, denn die einzelnen Teile bestehen aus winzigen Stoffstreifen, doch am Ende ging es doch ganz gut…

 

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Albern oder? Ich konnte nicht widerstehen. Ich musste neben die fertige Feder die passenden Nelken plazieren. Sie passten einfach zu gut 🙂

Mit der Stoffauswahl habe ich mich anfangs eher schwer getan. Ich wollte dieses Mal kein türkis verwenden. Das Endergebnis finde ich aber ganz zufriedenstellend (architextures in curry von Robert Kaufmann, full circle egg shell von Cloud9, oh boy von Riley Blake und mal wieder ein Bella Solid in snow von Moda).

Und was habe ich aus meiner Feder gemacht? Na? Wer hätte es gedacht, ein Täschchen!

 

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Ich habe übrigens darüber nachgedacht, meine Patchwork – Leidenschaft auch in meinen Dawanda-Shop einfließen zu lassen… Was haltet ihr davon? Mal sehen….

Bis bald!

Eure

JULIA

verlinkt zu Modern Patch Monday 

und zur Bio-Link-Party 

 

 

 

 

Kinder, Kinder…

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Immer wieder werde ich gebeten, etwas zu nähen. Von Freunden, Familien oder Dawanda-Kunden. Heute möchte ich Euch zwei Taschen zeigen, die ich dieses Wochenende als Kundenauftrag genäht habe. Weil sie so süß sind. Und weil ich beide Schnitte noch nie genäht habe.

Ist diese Kinder-Handtasche nicht zuckersüß?

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Die Erdbeere ist appliziert. Leider kommen die gesteppten Blätter auf dem Foto nicht so gut heraus. Gefüttert habe ich wie meist mit Soft&Stable, den Schnitt habe ich selbst gebastelt.

 

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Und dann mal wieder ein bißchen türkis. Nein, das liegt nicht an meiner Vorliebe für diese Farbe, sondern war Teil des Auftrags. (Ich finde übrigens, „Kunde“ ist ein doofes Wort. Aus unerklärlichen Gründen finde ich, dass englisch „customer“ irgendwie netter klingt….)

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Ein Utensilio, das z.B. an einem Laufstallgitter befestigt werden kann. Mangels Laufstall habe ich es für das Foto am Stuhl meines Sohnemannes angebracht. Durch den Klettverschluss geht das kinderleicht!

 

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Süß, oder? Ich mag die kleinen Wale. Woher meine Kinder ihre Liebe zum Meer wohl haben ,-)?

Gerade noch Dienstag und so verlinke ich zu Handmade on Tuesday und zu TT-Taschen und Täschchen.

 

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Bis bald!

Eure

JULIA

Sisters are like snowflakes – ein Quilt

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So manchem ist er auf Facebook oder Insta schon begegnet – mein Schwestern-Quilt. Heute hält er auch Einzug in meinen Blog.

Die erste Inspiration dazu hatte ich schon vor vielen Monaten, als ich bei Ricarda von Pech und Schwefel einen Post über eine Patchworkdecke für ihre Schwester las und diesen wunderbaren Schwestern-Print entdeckte. Das wäre doch was! Ein Schwesternquilt! Fast zwei Jahre gingen ins Land bis ich mir Gedanken über ein besonderes Geschenk für meine jüngste Schwester zum 30. Geburtstag machte und mir dieser Stoff wieder einfiel.

Also habe ich recherchiert, schnell ein paar Bedenken wegen des Verhältnisses zwischen Stoffpreis und Versandkosten verscheucht und den Stoff hier in den USA bestellt.

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Und weiter? Das Muster sollte nicht zu kompliziert sein. Erstens weil es mir ja immer an Zeit mangelt und zweitens, um den Schwesternstoff nicht untergehen zu lassen. Ich habe mich erstmal für die Kombination aus einer Jelly Roll Simply colorful II von V&Co und Bela Solid snow entschieden. Beides habe ich bei Stilblüte bestellt.

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Herausgekommen sind diese Blocks. Ich mag es einfach und immer kombiniert mit hellen Farben. Ich finde, so kommen alle Stoffe gut zur Geltung.

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Als ich die Blocks dann zu einem fertigen Top zusammengefügt hatte, ergab sich nur ein kleines Problem. Ich hatte die Aufgabe unterschätzt, während der Faschingsferien ein passendes Vlies aufzutreiben. Normalerweise kaufe ich meine „Hardware“, sprich Nadeln, Vliese usw., im nahegelegenen Stoffladen ein. Dummerweise hatten die Betriebsferien. Zum Bestellen reichte die Zeit nicht. Also zog ich in die Innenstadt, in der Hoffnung, dass dort sicherlich ein vernünftiges Vlies zu kaufen sei. Haha…. Denkste!

Laden 1 führte so etwas nicht!! Stellt euch das vor! Ein Stoffladen, der kein Patchworkvlies führt!!!!

Laden 2 hatte gerade alles verkauft.

In Laden 3, in einer Nebenstrasse und nicht mehr im aller modernsten Zustand, wurde ich dann fündig. Allerdings fand ich nur sehr dickes Polyestervlies. Nun, das musste gehen.

Da meine Nähmaschine am Ende ganz schöne Schwierigkeiten mit dem dicken Vlies hatte, habe ich die Decke nur in einem recht einfachen Muster gequiltet.

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Nachdem ich mich ein bißchen geärgert hatte, war ich am Ende aber doch ganz zufrieden. Die geraden Quiltnähte passen gut zu der geometrischen Optik. Die Rückseite besteht aus Ikea-Stoff, das Binding aus den Resten der Jelly Roll.

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Ich bin ganz zufrieden. Und mein Schwesterherz hat sich sehr darüber gefreut.

Und das ist ja schließlich das Wichtigste, oder :-)?

Verschenkt ihr auch gerne Selbstgemachtes? Genäht, gefilzt, gestrickt? Ich freue mich wie immer über eure Kommentare 😉

Bis bald!

Eure

JULIA

Ach ja, ich verlinke meinen Schwesternquilt zu Modern Patch Monday !

Blumen und Sterne – ein kleines Tutorial

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Wie die meisten Mädchen liebt auch mein Tochterherz es, sich schick zu machen. Sie sucht ihre Kleidung selbst aus, bei der wir uns nicht immer einig sind, liebt Röcke und Kleider, „Mädchenfarben“ und Rüschchen. Dazu gehört auch immer die passende Frisur mit dem richtigen Haarschmuck.

Heute möchte ich Euch zeigen, wie ihr schnell und einfach ein einfaches Haargummi in Szene setzen könnt, so dass es sich auch als kleines Geschenk eignet.

 

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Ihr braucht ein kleines Stück Stoff, schmales Satinband, einen Knopf, ein Haargummi oder wahlweise auch eine Haarspange (Ich kaufe immer die günstigen Mehrfachpacks bei dm), ein Glas oder eine Tasse und Nähutensilien.

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Mit Hilfe des Glases zeichnet ihr Euch einen Kreis auf Euren Stoff, den ihr dann ausschneidet. Das muss nicht ganz akurat sein. Dann näht ihr mit großen Stichen per Hand einmal am Rand des Kreises entlang

 

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und zieht den Faden dann zusammen und verknotet das Garn. Wenn ihr die „Blume“ dann glatt streicht, sieht es in etwa so aus.

 

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Aus dem Satinband bindet ihr eine kleine Schleife und näht sie in der Mitte der Blume auf, so dass die offene Naht des Kreises verschwindet. Ich veröde die Enden des Satinbandes immer vorsichtig  mit einem Feuerzeug, damit sich die Bandenden nicht mit der Zeit fransig werden. Dann näht ihr wiederum auf den Knoten der Schleife einen schönen passenden Knopf.

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Jetzt muss die Blume nur noch an ein Haargummi ode eine Haarklammer genäht werden. Fertig.

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Übrigens macht sie sich als kleine Brosche ebenso gut!

 

Bis bald!

Eure

Julia

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