It`s a snake in the jungle – Maskenball bei Karlotta Pink

 

Um es von Anfang an klar zu stellen: Ich mag die Fasnacht nicht. Da bin ich mir mit Franzisca @brennesselein absolut einig. Ich bewundere die aufwendigen Holzmasken, die Larven und Häs der Alemannischen Fasnet hier um Freiburg, aber ich habe keinerlei Motivation dabei mitzuwirken.

Beim jährlichen Rosenmontagszug hier im Ort stehe ich jedes Jahr staunend am Straßenrand. Im Schnitt genau 8 Minuten, denn dann werden all die wilden Hexen und Geister meinen Kinden (und mir) dann doch zu viel und wir gehen auf dem schnellsten Weg nach Hause. In der Summe sind wir aber Faschingsmuffel.

Als wir als Designteam von Karlotta Pink Anfang des Jahres gefragt wurden, wer eine Maske zur Fasnachtsaktion beisteuern würde, dachte ich: „Naja, ich habe ja Kinder.“ Deren Begeisterung für Masken hielt sich aber sehr in Grenzen. Also war ich gezwungen, selbst als Modell herzuhalten.

Der Stoff, den ich zugeschickt bekam, war Grün. Grüner Shweshwe. Ein toller Stoff, aber welche Maske konnte das nur werden???

 

 

 

Gerettet hat mich die Tatsache, dass ich in einem Kindergarten arbeite und unsere Kinder vor kurzem das „Dschungelbuch“ im Freiburger Theater besucht haben. Also eine Fasnetsmaske für die Arbeit. Macht ja nichts, wenn man Beruf und Hobby verbinden kann. Quizfrage: wer lebt im Dchungel und ist (mit etwas freier Interpretation) Grün?

Kaa, die Schlange.

 

 

Ich wollte unbedingt eine Maske machen, die etwas mit Patchwork/ Quilting zu tun hat. Also habe ich mir eine kostenlose Maskenvorlage ausgedruckt und sie mir in Schlangenform gebracht. Anhand dieser habe ich dann den einen grüngelben Handloom auf einen Rest Soft and Stable genäht und gequiltet.

 

 

 

 

Die Umrandung der Augen und der gesamten Maske ist als Binding aus dem grünen Shweshwe entstanden. Noch etwas Stickerei und eine rote Zunge aus einem Reststück Leder – fertig.

 

 

 

Nur mit einer Maske wollte ich nicht im Kindergarten erscheinen und so habe ich mir mit Hilfe von English Paper Piecing noch ein paar Honeycombs auf den Rücken gezaubert. So deutet sich eine Schlangenhaut wenigstens an. Ich war übrigens faul und habe sie mir einfach mit Hilfe von Textilkleber auf ein gekauftes T-Shirt geklebt. Für einen Tag ist das so absolut ausreichend.

 

 

 

Fazit: Ich bin und bleibe ein Fasnetsmuffel. Eine Maske zu nähen macht aber Spaß und geht schneller als gedacht!

 

Wer noch mehr Maskenball sehen möchte, schaut gerne einmal hier vorbei:

Weitere Inspiration findet ihr auf den Seiten der anderen Designnäherinnen:

Petersilie und Co.
Brennnesselein

Buxsen
Ella
diegrinsekatzeCH
Kreamino
mein gewisses etwas
Tillit

Die Stoffe wurden mir von Karlotta Pink zur Verfügung gestellt.

Verlinkt bei Modern Patch Monday

Bis bald!

See you soon!

Eure

JULIA

2 Antworten

  1. Hallo liebe Julia 😉
    Ich mag deine Schlange-Kaa-Maske sehr! Ich finde die Quiltidee und die Umsetzung super, das merk ich mir gerne (wer weiss, vielleicht brauch ich doch mal noch eine weitere Faschingsmaske 😆).
    Liebe Faschingsmuffelgrüsse,
    Franzisca

  2. Schön ist sie geworden, deine Faschingsmaske. Das mit dem Fastnachtsmuffel kann ich gut nachvollziehen, deswegen erst recht „Hut ab“ für deine Umsetzung.
    Liebe Grüße
    Sabine

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