Kleine Warenkunde – Ombre

 

 

Diesen Monat lautet unser Thema beim Farbenspiel „Schnörkellos Uni – Ombre“. Dem Thema “ Uni“ haben wir uns in beiden Blogs bereits intensiv gewidmet. Viele haben das Thema aufgegriffen und wir haben tolle Nähergebnisse und Blogposts entdeckt.

 

Heute wird es Zeit, sich dem Thema Ombre zu widmen!

 

OmbreWas ist das?

 

Wörtlich übersetzt bedeutet das französische Wort [ombre‘] „Schattiert“ und meint die Verläufe von einer Farbe in eine andere. Durch Schattierungen und Veränderungen im Farbverlauf ändert sich der Farbton von hell zu dunkel.

Bereits im frühen 19. Jahrhundert begann man, Stoffe mit Farbverläufen zu vernähen und setzte diese dann im gesamten 19. Jahrhundert ein. So ist dieses Brautkleid von 1841 ein gutes Beispiel von Ombre-Effekten zu jener Zeit.

 

Bildrechte V&A

 

Die moderne Geschichte des Ombre begann um 2000, als Künstler wie Aaliyah, Nicole Kidman oder Beyonce‘ ihr Haar zum Ansatz hin immer heller färbten. Wie so oft setzten die Stars Trends und Frauen überall auf der Welt trugen ihr Haar im Ansatz dunkel und in den Haarspitzen hell.

 

Bild Pinterest: Board Schnörkellos Uni – Ombre

 

MakeUps, Wohnungseinrichtungen, Torten… alles folgte der Idee der Farbverläufe und auch vor der Stoff- und Modeindustrie machte der Trend nicht halt.

 

Pinke Wand im Ombré-Look. #KOLORAT #streichen #Wandgestaltung #Ombré
Quelle: Pinterest

 

 

Ombre und die Welt des Patchwork

 

Einige Stoffdesigner und Größen der Patchwork- / Quiltszene  haben sich auf Thema „Ombre“ oder eben Farbverlauf spezialisiert. Einer der wichtigsten Namen ist dabei Vanessa Christenson, oder kurz V and Co., die für das Haus Moda Stoffe und Vorlagen entwirft. Quilterinnen wie Emily Dennis oder Iva Steiner spielen immer wieder mit Hell-/ Dunkelverläufen.

 

 

Criss Cross Applesauce Quilt using V and Co.Ombre Gradient fabrics with Moda Fabric
Quilt Vanessa Christenson Pinterest

 

Ombre – ein Table Topper

 

Genug Theorie. Auch ich habe mich an Ombre versucht und das möchte ich Euch gerne zeigen. Auch einzelne Streifen einer Jelly Roll lassen sich wunderbar für kleine Projekte nutzen.

 

Ich habe eine Vorlage von Emily Dennis aus dem Magazin Love Patchwork & Quilting Nr. 45 genutzt, um unterschiedliche Hexagon-Blöcke in Ombre zu nähen.

 

 

Gequiltet entlang der Linie, um die Form des Hexagons zu betonen, gepatcht und mit Binding versehen, habe ich den Farbverläufen einen hübschen Rahmen gegeben.

 

 

Meine Frühlingsblumen sind so hübsch in Szene gesetzt. Was meint Ihr?

 

Zum Abschluss noch einen kleinen Tipp: Bei Judith dreht sich heute alles um Wasserfarben. Und am kommenden Dienstag erwartet Euch hier im Blog passend dazu ein Tutorial, auf das ich mich sehr freue!

 

Verlinkt zu Modern Patch Monday

        Farbenspiel

 

Bis bald!

See you soon!

Eure

JULIA

 

5 Antworten

  1. Super Idee, sehen toll aus. LG Ingrid

  2. Dein Untersetzer ist schön geworden. Gut gefällt mir das Foto mit der Ombre-Wand. Wer so etwas hinbekommt hat einen tollen Effekt im Haus.
    Viele Grüße,
    Martina

    • Ja, das stimmt, liebe Martina. Allerdings braucht es sicher den richtigen Raum dafür.
      Lg
      Julia

  3. Liebe Julia,

    Erst jetzt bin ich zum Lesen deines Ombre- Beitrags gekommen. Die Wand ist total toll. Da hast du mir einen Floh ins Ohr gesetzt. Mal sehen was der Mann dazu sagt. Die Ombre- Hexagons sind toll und als Hingucker und Untersetzer sehr gelungen.

    Lg Judith

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